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Stiftung und Sparkasse unterstützen Restaurierung von Altar und Epitaphien in der Kirche Naustadt

Naustadt, 27. Januar 2020. Heute stellte Pfarrer Christoph Rechenberg das Projekt der Restaurierung von Altar und Epitaphien der Kirche Naustadt vor. Neben Landrat Arndt Steinbach, Rainer Schikatzki, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Meißen, war auch Friedrich-Wilhelm von Rauch, Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, vor Ort.

Das Projekt wird unterstützt von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Meißen. Es gab jedoch noch einen Betrag, der durch die Kirchgemeinde gesammelt werden sollte. Neben der Vorstellung des Projektes auf der Spendenplattform „HERZEN für HIER“ der Sparkasse Meißen haben sich viele Spenderinnen und Spender gefunden, das Projekt zu unterstützen – und der Betrag ist vollständig gesammelt worden.

„In der Dorfkirche von Naustadt erzählt der umfangreiche, singuläre Schatz bildhauerischer Sandsteinarbeiten aus der Zeit um 1600 vom Zusammenspiel von Frömmigkeit und Herrschaftsbewusstsein, von Kunstsinn und wirtschaftlichem Erfolg in der Geschichte gerade auch des ländlichen Sachsens. So findet sich hier nicht zufällig das Grabmal des Berggeschworenen Martin Richter (1582-1626). Mit beispielgebendem Engagement setzt sich die Naustadter Kirchengemeinde für die Erhaltung dieser meisterlichen Grabdenkmäler ein. Davon hat haben sich einmal mehr die Ostdeutsche Sparkassenstiftung zusammen mit der Sparkasse Meißen und – mit beiden – auch viele Freunde der einzigartigen Kirche anstecken lassen“, so Friedrich-Wilhelm von Rauch.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Zusage durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Meißen heute ein weiteres Kunstwerk in der Kirche Naustadt unterstützen können“, so Rainer Schikatzki, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Meißen.

Die Kirche Naustadt gibt es seit über 850 Jahren. Sie erhielt im 16. Jahrhundert ihre jetzige Form. Seit 1847 bestimmt der 48 Meter hohe Kirchturm das Ortsbild von Naustadt. Die Kirche war viele Jahrhunderte die Patronats- und Begräbniskirche der sächsischen Adelsfamilie von Miltitz.

Der Epitaph-Altar ist aus Sandstein gefertigt und wurde durch den Bildhauer Hans Köhler dem Jüngeren aus Meißen 1607 fertiggestellt und 1817 durch Dietrich von Miltitz umgebaut. Der Altar wurde ursprünglich das Denkmal von Ernst Wilhelm von Mitlitz (gestorben 1600) und dessen Ehefrau Madelena von Miltitz geborene Pflug aus dem Hause Strehla.

Die Kirche wird regelmäßig zu Gottesdiensten, Trauungen, Taufen und Konzerten genutzt – die Nähe zu Dresden zieht viele Besucher in die Kirche.

Zur Information

Bewahren, Stärken, Begeistern.“ Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung fördert in diesem Sinne seit 1996 Kunst, Kultur und Denkmalpflege. Die Stiftung ist ein Gemeinschaftswerk aller Mitgliedssparkassen des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) in Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Rund 2.200 Projekte wurden zusammen mit den heute 45 OSV-Sparkassen gefördert, begleitet und selbst realisiert. Dafür standen nahezu 95 Millionen Euro aus den Vermögenserträgen, dem überörtlichen Zweckertrag des PS-Lotterie-Sparens sowie den projektbezogenen Zusatzspenden der Sparkassen und ihrer Verbundunternehmen zur Verfügung.

Davon wurde allein im Freistaat Sachsen für 805 Projekte eine Gesamtsumme von rund 38 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Sparkassenorganisation ist der größte nicht-staatliche Kulturförderer in Deutschland.